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HUGO BOSS erwartet im Jahr 2013 ein fortgesetztes, profitables Unternehmenswachstum. Die Umsetzung der mittelfristigen Wachstumsstrategie wird den Konzern dabei unterstützen, Umsatz und operatives Ergebnis auf neue Rekordniveaus zu steigern. Alle Regionen sollen währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr zulegen. Während der eigene Einzelhandel aufgrund von Neueröffnungen und organischem Wachstum voraussichtlich im zweistelligen Bereich wachsen wird, wird im Großhandelsbereich eine ungefähr stabile Entwicklung erwartet. Das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereffekten) wird voraussichtlich vor allem aufgrund des Ausbaus des eigenen Einzelhandels und Effizienzverbesserungen stärker als der Umsatz steigen.

Nachtragsbericht

HUGO BOSS legt ADR-Programm auf

Der HUGO BOSS Konzern hat am 18. Januar 2013 ein Level 1 American Depositary Receipt (ADR)-Programm in den USA aufgelegt.

Der Konzern möchte damit seine Sichtbarkeit auf den US-amerikanischen Kapitalmärkten verbessern und seine Investorenbasis dort erweitern. Die Wertpapiere werden unter der CUSIP 444560106 und dem Börsenkürzel BOSSY auf dem Over-the-Counter-Markt in den USA gehandelt. Ein ADR repräsentiert ein Fünftel der Stammaktie der HUGO BOSS AG. Depotbank für die ADRs ist The Bank of New York Mellon.

Die Stammaktien von HUGO BOSS werden auch weiterhin über das elektronische Handelssystem XETRA, an der Frankfurter Börse und an allen deutschen Regionalbörsen unter dem Kürzel BOSS gehandelt.

Tochtergesellschaft in Singapur

Mit Wirkung zum 23. Januar 2013 wurden sämtliche Anteile an der Gesellschaft H. Boss East Asia Pte Ltd., Singapur, auf die HUGO BOSS International B.V. übertragen.

Keine weiteren berichtspflichtigen Ereignisse

Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres 2012 und der Freigabe der Veröffentlichung dieses Berichts am 22. Februar 2013 gab es keine weiteren nennenswerten gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten.

Prognosebericht

Als international agierendes Modeunternehmen wird das profitable Wachstum von HUGO BOSS außer von den konzernweit umgesetzten strategischen Initiativen auch von den globalen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie branchenspezifischen Entwicklungen beeinflusst. So spiegeln sich beispielsweise das für den HUGO BOSS Konzern bedeutende Konsumentenvertrauen oder die private Konsumtätigkeit häufig in der konjunkturellen Lage oder zukunftsgerichteten Stimmungsindikatoren wider. Für den Konzern ist es daher von großer Bedeutung, konjunkturelle und branchenspezifische Trends frühzeitig zu erkennen, um mit geeigneten Maßnahmen rechtzeitig darauf reagieren zu können.

Der folgende Bericht gibt die Prognosen des HUGO BOSS Managements hinsichtlich des künftigen Geschäftsverlaufs wider und beschreibt die erwartete Entwicklung der maßgeblichen volkswirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen. Er entspricht dem Kenntnisstand des Managements zum Zeitpunkt der Berichterstellung, wohl wissend, dass die tatsächliche Entwicklung aufgrund des Eintretens von Risiken und Chancen, wie im Risiko- und Chancenbericht beschrieben, positiv wie negativ wesentlich von diesen Prognosen abweichen kann. Der HUGO BOSS Konzern übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Wachstumsausblick der Weltwirtschaft mit erheblichen Risiken belastet

Für das Jahr 2013 rechnen Experten mit einem moderaten weltweiten Wirtschaftswachstum, wobei der Anstieg etwas stärker ausfallen dürfte als im vergangenen Jahr. Überschattet wird der Konjunkturausblick von den andauernden Unsicherheiten um die Euro-Schuldenkrise und die endgültige Abwendung der so genannten Fiskalklippe (budgetrechtlich festgelegte Steuererhöhungen und staatliche Ausgabenkürzungen) in den USA. Chancen für die Wirtschaft bieten vor allem die in den Schwellenländern geplanten oder teilweise schon umgesetzten geld- und fiskalpolitischen Impulse. Das Wachstum wird 2013 daher regional unterschiedlich stark ausfallen: Asien dürfte weiterhin weltweiter Wachstumsmotor bleiben, in den USA sollte die Wirtschaft – eine nachhaltige Lösung der US-Haushaltsprobleme vorausgesetzt – moderat wachsen, wohingegen sich die Wirtschaft im Euroraum insgesamt stabil oder sogar leicht rückläufig entwickeln könnte.

Anhaltend schwieriges wirtschaftliches Umfeld im Euroraum erwartet

In Europa haben sich die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert, weisen aber dennoch auf einen schwachen Rückgang der Konjunktur hin. Die hohe Arbeitslosigkeit sowie die anhaltende Sparpolitik der Regierungen wirken sich dabei weiter belastend auf die Konsumtätigkeit aus. Nach einer moderaten Rezession im ersten Halbjahr wird dem Euroraum in der zweiten Jahreshälfte unter anderem aufgrund der sich belebenden Weltwirtschaft und der dadurch bedingten wieder anziehenden Auslandsnachfrage eine leichte Expansion zugetraut. Eine schnelle Lösung der Staatsschuldenkrise insbesondere in Südeuropa ist nicht in Sicht und viel wird davon abhängen, inwiefern die Länder der Peripherie Fortschritte zur Überwindung der Krise erzielen können. Für Deutschland wird im Jahr 2013 mit einem leichten Wachstum und damit einer überdurchschnittlichen Entwicklung gerechnet. Die niedrige Arbeitslosigkeit, der robuste private Konsum, eine stabile Inlandsnachfrage und der wieder anziehende Export sollten dies begünstigen.

Amerikanische Wirtschaft setzt moderates Wachstum fort

Sofern eine nachhaltige Lösung zum Abbau der hohen Staatsverschuldung gefunden wird, sollten die Wachstumsbedingungen in den USA im Jahr 2013 weiter positiv bleiben. Gesunkene Energiekosten, eine spürbare Belebung der privaten Konsumtätigkeit sowie eine Ausweitung der Investitionstätigkeit der Unternehmen sollten dazu beitragen. Insgesamt wird in den USA mit einem Konjunkturwachstum von 2% gerechnet. Nach einer durchwachsenen Entwicklung im vergangenen Jahr prognostizieren Wirtschaftsforscher 2013 eine deutliche Erholung der Wachstumsraten in Lateinamerika. Begünstigt werden dürfte der Trend unter anderem von einer Belebung im Exportsektor. Maßgeblich zum Wachstum in der Region beitragen dürften Chile, Kolumbien und Peru, wobei sich auch die brasilianische Konjunktur angesichts beträchtlicher geldpolitischer Stimuli aufhellen sollte.

Weiterhin hohes Wachstumstempo in Asien

Die asiatische Wirtschaft dürfte im Jahr 2013 noch etwas stärker als im Vorjahr wachsen. Das Wachstum wird voraussichtlich bei fast 7% liegen und von den weltweiten Erholungstendenzen begünstigt werden. In China wird die neue politische Führung voraussichtlich wichtige wirtschaftliche Impulse geben und dabei ihren Fokus auch auf die Ankurbelung des privaten Konsums legen. Für das Jahr 2013 rechnen Experten in China mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Wirtschaftswachstum von knapp über 8%. In den reifen Märkten Japan und Australien wird mit einer durchwachsenen Entwicklung gerechnet. Nach der jüngsten Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Japan sollte ein aggressiverer fiskal- und geldpolitischer Kurs der Regierung ab der zweiten Jahreshälfte 2013 für eine moderate Erholung sorgen. Das australische Wirtschaftswachstum dürfte sich aufgrund der schwierigen Lage im Immobiliensektor und eines zurückhaltenden Privatkonsums leicht verlangsamen.

Fortgesetztes Branchenwachstum erwartet

Für das Jahr 2013 wird mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends in der Premium- und Luxusgüterbranche gerechnet. Die währungsbereinigte Wachstumsrate soll laut Branchenexperten im mittleren einstelligen Bereich liegen und damit voraussichtlich die der Gesamtwirtschaft übertreffen. Trotz der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Lage in Europa und Amerika soll das Wachstum von einer wieder stärker anziehenden Nachfrage vor allem in China gestützt werden.

Alle Regionen tragen zu Wachstum bei

Im Jahr 2013 werden voraussichtlich alle Regionen zum Branchenwachstum beitragen, wobei dieses insbesondere durch eine steigende Nachfrage in den Schwellenländern unterstützt werden dürfte. In Form von Tourismus wird dadurch voraussichtlich auch die Umsatzentwicklung in Europa und Amerika unterstützt. Das Wachstum in West- und vor allem Südeuropa wird voraussichtlich weiter von der eingetrübten Verbraucherstimmung belastet werden. Ausgeglichen werden dürfte dies durch das große Wachstum vor allem in Russland und dem Nahen Osten. In Amerika wird die Nachfrage durch das wieder gestiegene Konsumentenvertrauen als weiterhin stabil eingeschätzt. Zu den moderaten Wachstumsaussichten der Region werden die lateinamerikanischen Märkte überdurchschnittlich beitragen. Sowohl in Europa als auch in Amerika wird mit einer fortgesetzten Konsolidierung der Branche gerechnet. Global sollte sich die Erschließung von Regionen außerhalb der großen Metropolen verstärken. Trotz der im vergangenen Jahr beobachteten Wachstumsverlangsamung werden die stärksten Zuwachsraten der Branche in Asien prognostiziert. In China wird damit gerechnet, dass sich das Branchenumfeld gegenüber der deutlichen Eintrübung im Jahr 2012 wieder erholt. Das Ausmaß der Erholung wird dabei wesentlich vom Vertrauen der relevanten Konsumentenschicht in die zukünftige wirtschaftliche und politische Entwicklung des Landes abhängen.

Weiterer Anstieg des währungsbereinigten Konzernumsatzes

HUGO BOSS erwartet, seinen Umsatz im Jahr 2013 auf währungsbereinigter Basis weiter zu steigern. Der Konzern geht dabei davon aus, dass das Wachstum die Steigerungsraten der Weltwirtschaft und der Luxusgüterbranche übertreffen wird.

Wachstum in allen Regionen

Alle Regionen werden im Jahr 2013 zur prognostizierten Umsatzsteigerung des Gesamtkonzerns beitragen. In Europa werden Zuwächse in allen wichtigen Märkten erwartet. Insbesondere in Osteuropa wird ein starkes Wachstum vorhergesagt. In den vergleichsweise deutlich kleineren Märkten Südeuropas könnten die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise und das schwierige Konsumumfeld zu schwächeren Wachstumsraten führen. Für die Region Amerika wird eine anhaltend positive Entwicklung prognostiziert, die weiter vor allem von der Stärke des US-amerikanischen Markts getragen werden sollte. In Asien plant der Konzern ein stärkeres währungsbereinigtes Wachstum gegenüber dem Vorjahr, das von einer graduellen Verbesserung der Wachstumsraten im wichtigen chinesischen Markt unterstützt werden sollte. Auch der Umsatz im Segment Lizenzen sollte sich positiv entwickeln.

Eigener Einzelhandel bleibt Motor der Umsatzentwicklung

Der eigene Einzelhandel wird auch im Jahr 2013 der Hauptumsatztreiber für den Gesamtkonzern sein. Es wird erwartet, dass die Umsätze im eigenen Einzelhandel vor allem aufgrund starken Wachstums in eigenen Einzelhandelsgeschäften und dem Online-Geschäft zweistellig steigen werden. Neben den positiven Effekten aus dem Ausbau des eigenen Storenetzwerks wird auch auf vergleichbarer Fläche ein Umsatzanstieg prognostiziert. Der Konzern profitiert dabei von der weiteren Professionalisierung seiner Einzelhandelsaktivitäten und der hohen Attraktivität seiner Marken. Die Übernahme von bislang durch Einzelhandelspartner geführten HUGO BOSS Shop-in-Shops in Deutschland und Spanien wird die Umsatzsteigerung im eigenen Einzelhandel moderat unterstützen. Für den Großhandelsbereich wird eine ungefähr stabile Umsatzentwicklung prognostiziert. Diese Prognose basiert auf der Entwicklung des Auftragseingangs, dem Feedback der Handelspartner zu den neuen Kollektionen sowie den Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des Replenishment-Geschäfts.

Fortgesetzte Flächenexpansion im eigenen Einzelhandel

Auch im Jahr 2013 wird der HUGO BOSS Konzern den eigenen Einzelhandel ausbauen und die Anzahl der eigenen Einzelhandelsgeschäfte steigern. Basierend auf der Analyse seiner globalen Marktdurchdringung sieht der Konzern Möglichkeiten für profitables Flächenwachstum in allen Regionen. Im Jahr 2013 plant HUGO BOSS insbesondere die Erschließung des russischen Markts durch eigenen Einzelhandel. Neben organischen Neueröffnungen plant der Konzern die Übernahme von bislang durch Einzelhandelspartner geführten HUGO BOSS Shop-in-Shops in Deutschland und Spanien.

Steigerung des operativen Ergebnisses

HUGO BOSS plant, im Jahr 2013 sein operatives Ergebnis (glossary ID not found: 101) zu steigern. Das Wachstum des Ergebnisses soll den Umsatzanstieg übertreffen. Haupttreiber der Ergebnisverbesserung werden der Ausbau und das weiter verbesserte Management des eigenen Einzelhandels sein. Aufgrund des steigenden Anteils dieses Vertriebskanals wird sich die Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Die operativen Aufwendungen werden hauptsächlich aufgrund des weiteren Ausbaus der eigenen Einzelhandelsaktivitäten und höherer Marketingaufwendungen steigen. Auch bei den Forschungs- und Entwicklungskosten wird mit einem moderaten Anstieg gerechnet. Vor dem Hintergrund des erwarteten Umsatzwachstums geht der Konzern allerdings davon aus, dass der Anteil der operativen Aufwendungen am Umsatz sinken wird. Infolge des verbesserten EBITDA vor Sondereffekten wird auch für das Konzernergebnis ein Anstieg erwartet.

Striktes Management des kurzfristigen operativen Nettovermögens

Das strikte Management des kurzfristigen operativen Nettovermögens (Trade Net Working Capital) genießt weiterhin hohe Priorität, um Verbesserungen des operativen Cashflows zu erzielen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verringerung der Kapitalbindungsdauer. Verbesserungspotenzial wird insbesondere bei der Verringerung der Vorratsreichweite gesehen. So wird durch die häufigere Erneuerung des Warenangebots infolge des geänderten Kollektionsrhythmus und eine verbesserte Planung des Warenflusses eine Verringerung der Vorratsreichweite vor allem im eigenen Einzelhandel angestrebt. Insgesamt geht der Konzern für das Jahr 2013 davon aus, dass das kurzfristige operative Nettovermögen langsamer als der Konzernumsatz wachsen wird.

Eigener Einzelhandel bleibt Schwerpunkt der Investitionstätigkeit

Der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten sowie die Renovierung bestehender Stores und Shops werden auch im Jahr 2013 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Konzerns bilden. Darüber hinaus werden weitere Ausgaben im Zusammenhang mit dem laufenden Bau eines neuen Distributionszentrums für Liegewaren sowie der Errichtung eines neuen Bürogebäudes am Hauptsitz der Gesellschaft anfallen. Allerdings hat der Konzern noch keine Entscheidung hinsichtlich der Finanzierungsform dieser Maßnahmen getroffen, so dass ihre bilanzielle Abbildung noch nicht vollständig abschätzbar ist. Ohne Berücksichtigung weiterer, zu aktivierender Ausgaben im Zusammenhang mit den genannten Projekten werden die Investitionen des Konzerns im Jahr 2013 in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

Fortgesetzt starke Cashflow-Entwicklung

Im Jahr 2013 erwartet der Konzern vor allem aufgrund der geplanten Ergebnissteigerung, eines strikten Managements des kurzfristigen operativen Nettovermögens und disziplinierter Investitionstätigkeit eine starke Cashflow-Entwicklung. Überschüssige Mittel sollen außer zur Dividendenzahlung zur weiteren Verringerung der Verschuldung eingesetzt werden. Der Konzern geht dementsprechend davon aus, dass die Nettoverschuldung am Jahresende den Wert des Vorjahres unterschreiten wird. Zur fortgesetzten Wahrung seiner finanziellen Flexibilität plant der Konzern die Refinanzierung der bestehenden Konsortialkreditlinie durch eine neuerliche konsortiale Finanzierung in einer Höhe von 450 Mio. EUR. Der Konzern erwartet vor dem Hintergrund seines soliden Finanzprofils und seiner anhaltend starken Innenfinanzierungskraft, die Refinanzierungsbemühungen erfolgreich und zu marktüblichen Konditionen abschließen zu können.

Dividende je Aktie steigt deutlich

HUGO BOSS verfolgt eine ertragsorientierte Ausschüttungspolitik, die die Aktionäre angemessen an der Gewinnentwicklung des Konzerns beteiligt. Es sollen regelmäßig zwischen 60 % und 80 % des Konzerngewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen aufgrund der deutlichen Gewinnsteigerung im abgelaufenen Geschäftsjahr und der positiven Erwartungen für das Jahr 2013, der Hauptversammlung am 16. Mai 2013 eine Dividende von 3,12 EUR je Stammaktie
(2011: 2,88 EUR je Stammaktie und 2,89 EUR je Vorzugsaktie) für das Geschäftsjahr 2012 vorzuschlagen. Der Vorschlag entspricht einer Ausschüttungsquote von 70% des auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Konzernergebnisses im Jahr 2012 (2011: 70%). Sofern die Aktionäre dem Vorschlag zustimmen, wird die Dividende am Folgetag der Hauptversammlung, dem 17. Mai 2013, ausgezahlt. Basierend auf der Anzahl der am Jahresende ausstehenden Aktien wird die Ausschüttungssumme 216 Mio. EUR betragen (2011: 199 Mio. EUR).

Ambitionierte mittelfristige Wachstumspläne

Der Konzern plant, mittelfristig deutliche Steigerungen von Umsatz und Ergebnis zu erzielen. Die Konzernstrategie ist dabei auf organisches Wachstum des bestehenden Markenportfolios ausgerichtet. Im Jahr 2015 soll der Konzernumsatz 3 Mrd. EUR erreichen. Das operative Ergebnis soll im selben Jahr auf 750 Mio. EUR gesteigert werden. Im Jahr 2014 erwartet der Konzern weitere Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung dieser Ziele. Umsatz und operatives Ergebnis sollen weiter gesteigert werden. Ein anhaltend rezessives wirtschaftliches Umfeld insbesondere in wichtigen europäischen Kernmärkten, Kosteninflation in den Beschaffungsprozessen und ein Attraktivitätsverlust der Konzernmarken könnten die Erreichung dieser Ziele gefährden. Der Konzern hat Vorkehrungen getroffen, um die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen eines Eintritts dieser und weiterer Risiken zu begrenzen. Einzelheiten sind dem Risikobericht zu entnehmen.

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