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Konzernabschluss

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1| Umsatzerlöse

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Erlöse aus dem Verkauf von Gütern   2.289.342   2.009.512
Lizenzerträge   56.512   49.329
GESAMT   2.345.854   2.058.841

2| Umsatz- und direkte Vertriebskosten

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Anschaffungskosten für bezogene Waren   785.429   694.000
Herstellungskosten für Eigenfertigung   63.709   62.552
Direkte Vertriebskosten   43.471   37.452
GESAMT   892.609   794.004

Die Herstellungskosten enthalten den Materialaufwand, der dem Betrag der Vorräte entspricht, der im Geschäftsjahr als Aufwand erfasst wurde. Daneben enthält der Posten Eingangsfracht- und Zollkosten.

Im Geschäftsjahr 2012 sind Wertminderungen auf das Vorratsvermögen, bezogen auf die Umsatzkosten, in Höhe von 41.891 TEUR (2011: 34.439 TEUR) erfasst. Die Wertminderungen entfallen insbesondere auf Fertig- und Rohwarenbestände mit verringerter Veräußerbarkeit.

In den direkten Vertriebskosten sind vor allem umsatzabhängige Provisionen, Ausgangsfracht- und Zollkosten sowie Kreditkartengebühren enthalten.

3| Vertriebs- und Marketingaufwendungen

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Aufwendungen für konzerneigenen Einzelhandel, indirekte Vertriebs- und Marketingorganisation   545.236   442.427
Marketingaufwendungen   135.613   121.707
Aufwendungen für Logistik   126.172   115.638
Wertberichtigungen auf Forderungen/ Forderungsausfall   1.847   2.383
GESAMT   808.868   682.155

Die größte Position in den Aufwendungen für den konzerneigenen Einzelhandel, indirekte Vertriebs- und Marketingorganisation stellt neben dem Personalaufwand der Mietaufwand dar.

Die Aufwendungen für den konzerneigenen Einzelhandel, und indirekte Vertriebs- und Marketingorganisation umfassen neben den Personal- und Mietaufwendungen für den Großhandelsvertrieb weitere Aufwendungen für Retail Services und das Regional Sales Management.

Die Marketingaufwendungen setzen sich aus Aufwendungen in Höhe von 152.040 TEUR (2011: 138.660 TEUR) und Erträgen aus der Weiterberechnung von Marketingaufwendungen von 16.427 TEUR (2011: 16.953 TEUR) zusammen. Die Erlöse aus der Weiterberechnung von Marketingaufwendungen enthalten hauptsächlich Kosten für die Weiterberechnung von Shopeinrichtungen, Marketingmaterial sowie für Werbe- und Sponsoringaktivitäten.

Insgesamt enthalten die Vertriebs- und Marketingaufwendungen sonstige Steuern in Höhe von 2.878 TEUR (2011: 2.045 TEUR).

4| Verwaltungsaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen/Erträge

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Verwaltungsaufwand   143.301   131.211
Forschungs- und Entwicklungskosten   63.712   55.399
Sondereffekte   4.163   1.463
GESAMT   211.176   188.073

Der Verwaltungsaufwand besteht überwiegend aus Raummieten, Instandhaltungskosten, IT-Betriebskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie dem Personalaufwand des Funktionsbereichs.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen im HUGO BOSS Konzern schwerpunktmäßig im Rahmen der Kollektionserstellung an.

Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von 63.712 TEUR (2011: 55.399 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: 44.543 TEUR (2011: 35.611 TEUR) Personalaufwand, 1.860 TEUR (2011: 1.663 TEUR) Abschreibungen sowie 17.309 TEUR (2011: 18.125 TEUR) sonstiger betrieblicher Aufwand.

Die Sondereffekte stehen im Zusammenhang mit der Vereinfachung der Markenstruktur und der Bündelung der Kreativbereiche unter der Marke BOSS.

Wesentliche Erträge sind in den Verwaltungsaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträgen durch die Weiterberechnung von sonstigen Kosten und Leistungen in Höhe von 9.216 TEUR (2011: 9.105 TEUR) entstanden sowie durch die Auflösung von Rückstellungen 7.264 TEUR (2011: 4.342 TEUR), wovon 798 TEUR (2011: 661 TEUR) den Sondereffekten zuzurechnen sind.

Insgesamt enthalten die Verwaltungsaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen/Erträge sonstige Steuern in Höhe von 2.545 TEUR (2011: 2.696 TEUR).

5| Finanzergebnis

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Zinserträge aus Bankguthaben   1.400   3.245
Sonstige Zinserträge   1.259   1.476
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.659   4.721
Zinsaufwendungen aus Finanzschulden   -18.761   -20.920
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -18.761   -20.920
Zinsergebnis   -16.102   -16.199
Kursgewinne/-verluste aus Forderungen/Verbindlichkeiten   -6.680   8.710
Ergebnis aus Absicherungsgeschäften   4.169   -4.038
Sonstige Finanzaufwendungen   -4.959   -172
Übrige Finanzposten   -7.470   4.500
Finanzergebnis   -23.572   -11.699

Die sonstigen Finanzaufwendungen enthalten den Saldo aus dem Zinsaufwand der Pensionsrückstellungen, der langfristigen Rückstellungen und den erfassten Erträgen aus Fondsvermögen in Höhe von 1.623 TEUR (2011: 754 TEUR).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Zinsswaps in Höhe von 13.086 TEUR (2011: 10.539 TEUR) enthalten.

Die Kursverluste aus Forderungen und Verbindlichkeiten betragen nach Absicherungsgeschäften 2.511 TEUR (2011: Gewinn 4.672 TEUR). Darin enthalten sind Wechselkursgewinne in Höhe von 16.301 TEUR (2011: 45.959 TEUR) sowie Wechselkursverluste in Höhe von 22.981 TEUR (2011: 37.249 TEUR) sowie ein Ergebnis aus Absicherungsgeschäften in Höhe von 4.169 TEUR (2011: -4.038 TEUR). Diese beinhalteten Devisentermin- und Devisenswapgeschäfte, die die Fremdwährungseffekte im Geschäftsjahr 2012 weiter vermindert haben.

6| Ertragsteuern

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Laufende Steuern   110.688   98.092
Latente Steuern   -12.579   -6.544
GESAMT   98.109   91.548

Als Ertragsteuern werden die Körperschaftsteuer zuzüglich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbesteuer der inländischen Konzerngesellschaften sowie die vergleichbaren Ertragsteuern der ausländischen Konzerngesellschaften ausgewiesen.

Für die HUGO BOSS AG ermittelt sich unverändert ein inländischer Ertragsteuersatz von 28,0% (2011: 28,0%). Die Steuersätze im Ausland liegen wie im Vorjahr zwischen 0% und 40%.

Im Geschäftsjahr 2012 enthalten die laufenden Ertragsteuern periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 809 TEUR (2011: 6.096 TEUR). Dem stehen periodenfremde Erträge in Höhe von 4.106 TEUR (2011: 548 TEUR) gegenüber.

Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten beziehungsweise erwartet werden.

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom erwarteten Ertragsteueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des aktuellen inländischen Ertragsteuersatzes von 28,0% (2011: 28,0%) auf Konzernebene ergeben würde, zum tatsächlich ausgewiesenen Ertragsteueraufwand im Konzern. Der verwendete inländische Ertragsteuersatz berücksichtigt den Körperschaftsteuersatz (inkl. Solidaritätszuschlag) von 15,8% (2011: 15,8%) sowie einen Gewerbesteuersatz von 12,2% (2011: 12,2%).

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Ergebnis vor Ertragsteuern   409.629   382.910
Erwarteter Ertragsteueraufwand   114.696   107.215
Steuereffekte aus permanenten Differenzen   4.643   11.226
Steuersatzbedingte Abweichungen   -20.256   -26.387
Steuererstattungen/Steuernachzahlungen   -3.296   5.841
Veränderung Wertberichtigung auf aktive latente Steuern   2.752   -9.319
Steuereffekte aus ausschüttungsfähigen Gewinnen von Konzerngesellschaften   657   5.237
Sonstige Abweichungen   -1.087   -2.265
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand   98.109   91.548
Ertragsteuerbelastung   24%   24%

Die Verminderung der Ertragsteuerbelastung durch steuerfreie Erträge beträgt 1.164 TEUR (2011: 5.481 TEUR). Die gegenläufigen Steuereffekte der nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben belaufen sich auf 5.587 TEUR (2011: 8.395 TEUR) und die sonstigen permanenten Effekte auf 220 TEUR (2011: 8.312 TEUR).

Im Aufwand für latente Steuern sind neben den Effekten aus der Entstehung beziehungsweise der Umkehrung von temporären Unterschieden zwischen den Wertansätzen im Konzernabschluss und den Wertansätzen in den Steuerbilanzen, Erträge aus steuersatzbedingten Abweichungen in Höhe von 20.256 TEUR (2011: 26.387 TEUR) enthalten. Davon resultieren 6.806 TEUR (2011: 2.491 TEUR) aus Steuersatzdifferenzen.

Im sonstigen Ergebnis sind latente Steuern in Höhe von 469 TEUR (2011: 1.753 TEUR) enthalten. Davon entfallen 2.721 TEUR (2011: 1.878 TEUR) auf die erfolgsneutrale Erfassung von Zeitwertschwankungen von Derivaten mit Sicherungsbeziehung und ein Ertrag von 2.253 TEUR (2011: Ertrag 125 TEUR) aus der Verrechnung der versicherungsmathematischen Gewinne / Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Eigenkapital.

Die latenten Steueransprüche und Steuerschulden werden saldiert dargestellt, wenn sie sich auf dieselbe Steuerbehörde und dasselbe Steuersubjekt beziehen. Die Steuerabgrenzungen in der Konzernbilanz sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:

 

1 Einschließlich nicht zu erfassender steuerlicher Verlustvorträge.
(in TEUR)   2012
    Aktivisch   Passivisch
Rückstellungen und Verbindlichkeiten   30.596   -54
Steuerliche Verlustvorträge   26.719   0
Vorratsbewertung   41.322   -2.998
Ansatz und Bewertung des Anlagevermögens   7.426   -19.356
Forderungsbewertung   5.991   -300
Marktbewertung Finanzinstrumente   435   -9.627
Steuereffekte aus ausschüttungsfähigen Gewinnen von Konzerngesellschaften   0   -5.824
Sonstige Ansatz- und Bewertungsunterschiede   3.060   -3.180
    115.549   -41.340
Wertminderungen 1   -26.872   0
Saldierung   -21.703   21.703
GESAMT   66.974   -19.637

 

1 Einschließlich nicht zu erfassender steuerlicher Verlustvorträge.
(in TEUR)   2011
    Aktivisch   Passivisch
Rückstellungen und Verbindlichkeiten   25.908   -535
Steuerliche Verlustvorträge   25.449   0
Vorratsbewertung   31.798   -5.714
Ansatz und Bewertung des Anlagevermögens   8.016   -18.343
Forderungsbewertung   6.649   -195
Marktbewertung Finanzinstrumente   4.073   -9.881
Steuereffekte aus ausschüttungsfähigen Gewinnen von Konzerngesellschaften   0   -5.237
Sonstige Ansatz- und Bewertungsunterschiede   3.807   -9.649
    105.700   -49.554
Wertminderungen 1   -26.464   0
Saldierung   -23.150   23.150
GESAMT   56.086   -26.404

Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlust- und Zinsvorträge sowie nicht genutzte Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, künftig zu versteuerndes Einkommen zu erzielen, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlust- und Zinsvorträge sowie die Steuergutschriften verrechnet werden können.

Von den latenten Steueransprüchen sind 27.443 TEUR (2011: 25.964 TEUR) und von den latenten Steuerschulden 30.855 TEUR (2011: 33.091TEUR) langfristig. In der Bilanz ist der Gesamtbetrag als langfristig ausgewiesen.

Wenn hinsichtlich der Realisierbarkeit in der Zukunft Zweifel bestehen, werden Ansprüche aus steuerlichen Verlustvorträgen und temporären Differenzen nicht erfasst oder wertgemindert. Zur Bestimmung dieser Abwertungen werden alle positiven und negativen Einflussfaktoren auf ein ausreichend hohes zukünftiges Einkommen berücksichtigt.

Die Wertminderungen auf latente Steuern resultieren in Höhe von 21.629 TEUR (2011: 22.511 TEUR) aus in der Zukunft voraussichtlich nicht nutzbaren Verlustvorträgen und in Höhe von 5.243 TEUR (2011: 3.953 TEUR) aus temporären Differenzen.

Ausschüttungsfähige Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften sollen in den nächsten Jahren teilweise nach Deutschland ausgeschüttet werden. Der bei Ausschüttung anfallende deutsche Steueraufwand in Höhe von 1.200 TEUR (2011: 1.200 TEUR) wurde im Rahmen der latenten Steuern passiviert. Des Weiteren wurden für ausschüttungsfähige Gewinne von Tochtergesellschaften, die an andere Tochtergesellschaften ausschütten, insoweit latente Steuern gebildet, als Quellensteuern für zukünftige Ausschüttungen anfallen. Für diese Quellensteuerbelastungen wurden in Höhe von 4.624 TEUR (2011: 4.037 TEUR) latente Steuern passiviert.

Weitere passive latente Steuern auf ausschüttungsfähige Gewinne bei Tochterunternehmen in Höhe von 503.817 TEUR (2011: 403.540 TEUR) wurden nicht gebildet, weil diese Gewinne aus heutiger Sicht permanent investiert bleiben sollen. Bei Ausschüttung der Gewinne nach Deutschland wären diese zu 5% der deutschen Besteuerung zu unterwerfen oder würden gegebenenfalls ausländische Quellensteuern auslösen. Ausschüttungen führen deshalb in der Regel zu einem zusätzlichen Steueraufwand. Die Schätzungen von nicht ausgewiesenen passiven latenten Steuern auf nicht ausgeschüttete Gewinne ist nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich.

Die noch nicht genutzten ertragsteuerlichen Verlustvorträge entfallen im Wesentlichen auf ausländische Konzerngesellschaften und betragen:

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Verfallsdatum innerhalb von        
1 Jahr   2.830   0
2 Jahren   1.091   2.259
3 Jahren   444   1.176
4 Jahren   1.395   411
5 Jahren   47.386   39.736
Mehr als 5 Jahren   23.551   26.330
Unbegrenzt vortragsfähig   9.899   7.018
GESAMT   86.596   76.930

Auf die nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge wurden sowohl zum 31. Dezember 2012 als auch in den vorangegangenen Geschäftsjahren der entsprechende latente Steueranspruch in Höhe von 5.090 TEUR (2011: 2.938 TEUR) gebildet. Im Geschäftsjahr 2012 wurden für Verlustvorträge in Höhe von 69.507 TEUR (2011: 67.017 TEUR) keine latenten Steuern angesetzt.

7| Nicht beherrschende Anteile am Konzernergebnis

In den Konzernabschluss wurden Gesellschaften einbezogen, an denen die HUGO BOSS AG zu weniger als 100% beteiligt ist. Entsprechend IAS 27 werden die nicht beherrschenden Anteile in der Konzernbilanz innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Eigenkapital ausgewiesen. Ebenso werden in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung nicht beherrschende Anteile am Konzernergebnis gesondert angegeben.

8| Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 als Quotient aus dem den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnenden Ergebnis und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt.

Durch das Aktienoptionsprogramm ergaben sich in den dargestellten Berichtsperioden keine Verwässerungseffekte. Die Partizipationsrechte aus dem „Stock Appreciation Rights Program“ gewähren ausschließlich einen Anspruch auf Barausgleich, nicht jedoch auf die Aktien der HUGO BOSS AG.

Weder zum 31. Dezember 2012 noch zum 31. Dezember 2011 standen Aktien aus, die den Gewinn pro Aktie verwässern könnten.

 

1 Ohne Berücksichtigung eigener Anteile.
2 Die Vorzugsaktien wurden am 15. Juni 2012 nach Börsenschluss in Stammaktien umgewandelt.
3 Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie.
   
(in TEUR)        
    2012   2011
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis   307.394   284.888
Durchschnittliche Zahl der ausstehenden Aktien 1        
Stammaktien   69.016.167   35.331.445
Vorzugsaktien 2   0   33.684.722
Ergebnis je Stammaktie in EUR 3   4,45   4,12
Ergebnis je Vorzugsaktie in EUR 2,3   0,00   4,13

9| Zusätzliche Angaben zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand


 

(in TEUR)        
    2012   2011
Umsatz- und direkte Vertriebskosten        
Davon Herstellkosten für Eigenfertigung   50.616   40.724
Vertriebs- und Marketingaufwendungen        
Davon Aufwendungen für Logistik   75.571   69.061
Davon Aufwendungen für konzerneigenen Einzelhandel, indirekte Vertriebs- und Marketingorganisation   201.499   167.161
Verwaltungsaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen/Erträge        
Davon Forschungs- und Entwicklungskosten   44.543   35.611
Davon Verwaltungsaufwand   75.261   62.083
Davon Sondereffekte   2.844   -972
GESAMT   450.334   373.668

Die Sondereffekte im Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 2.844 TEUR stehen maßgeblich im Zusammenhang mit Aufwendungen aus dem Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen, die aus der Vereinfachung der Markenstruktur und der Bündelung der Kreativbereiche unter der Kernmarke BOSS resultieren.

Für die strukturelle Neuausrichtung einzelner Märkte wurden in vorangegangenen Geschäftsjahren Rückstellungen gebildet. Im Geschäftsjahr 2011 wurden mit dem Abschluss entsprechender Neuausrichtungen einzelne Rückstellungen aufgelöst, woraus in den Sondereffekten ein Ertrag in Höhe von 972 TEUR verblieb.

 

(in TEUR)        
    2012   2011
Löhne und Gehälter   385.321   316.635
Soziale Abgaben   60.466   52.319
Aufwendungen und Erträge für Altersversorgung und für Unterstützung   4.547   4.714
GESAMT   450.334   373.668

Die Arbeitgeberbeiträge zu beitragsorientierten Pensionsplänen betragen 11.001 TEUR (2011: 10.111 TEUR) und sind im Personalaufwand enthalten.

Mitarbeiter zum 31. Dezember:

 

1 Vorjahreswerte wurden angepasst.
    2012   2011
Gewerbliche Arbeitnehmer 1   4.303   4.194
Kaufmännische Mitarbeiter 1   7.549   6.810
GESAMT   11.852   11.004

Die Ermittlung der Mitarbeiterzahl erfolgt aus der Zahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember unter anteiliger Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigten.

Die Anpassung der Vorjahreswerte betrifft eine Umgliederung von 493 gewerblichen Arbeitnehmern in die kaufmännischen Mitarbeiter.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

 

1 Vorjahreswerte wurden angepasst.
    2012   2011
Gewerbliche Arbeitnehmer 1   4.134   4.491
Kaufmännische Mitarbeiter 1   7.169   5.874
GESAMT   11.303   10.365

Abschreibungen


 

(in TEUR)        
    2012   2011
Umsatz- und direkte Vertriebskosten        
Davon Herstellkosten für Eigenfertigung   4.232   4.403
Vertriebs- und Marketingaufwendungen        
Davon Aufwendungen für Logistik   10.943   7.275
Davon Aufwendungen für konzerneigenen Einzelhandel, indirekte Vertriebs- und Marketingorganisation   58.085   44.128
Verwaltungsaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen/Erträge        
Davon Forschungs- und Entwicklungskosten   1.860   1.663
Davon Verwaltungsaufwand   16.816   15.951
GESAMT   91.936   73.420

Insgesamt betragen die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 91.936 TEUR (2011: 73.420 TEUR). Eine Aufteilung der Abschreibungen auf die entsprechenden Bilanzpositionen ist den folgenden Erläuterungen zur Konzernbilanz zu entnehmen.

Materialaufwand

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Materialaufwand 714.687 TEUR (2011: 589.072 TEUR).

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